Bericht zur Demo von „Frauen Aktion München“ und „Lasst Frauen Sprechen“ vom 04.03.23 in München
Alle Frauen trafen sich um 13:00 Uhr vor der Feldherrnhalle am Odeonsplatz. Wir bauten gemeinsam einen Tisch auf, den wir nutzten um verschiedene Flyer für interessierte DemoteilnehmerInnen auszulegen.
Kurz vor 14:00 Uhr stimmten wir die Demo mit Musik ein, worauf eine Gruppe TransaktivistInnen sofort versucht hat uns mit lauten Tröten zu übertönen und viel zu nah an uns herankam. Diese Gruppe bestand hauptsächlich aus jungen Männern und ein paar weiblichen Unterstützerinnen. Deshalb riefen wir die Polizei, die während der ganzen Veranstaltung dageblieben ist um präventiv einzuschreiten. Währenddessen platzierten wir uns mit Schildern und Bannern und bereiteten uns auf die Reden vor.
Die Reden der Frauen
Am Anfang wurden Informationen zu unserer Veranstaltung mitgeteilt. Gleich im Anschluss folgte die erste Rede, in der es hauptsächlich um die Auswirkungen des Selbstbestimmungsgesetztes auf Frauen und Mädchen ging und es wurde aufgeklärt, dass unser Geschlecht nicht veränderbar ist.
Die zweite Rednerin sprach darüber wie die Genderideologie an Schulen in anderen Ländern bereits fester Bestandteil des Lehrplans ist und deutschen SchülerInnen das Gleiche bevorsteht. Vor allem Kinder und Jugendliche sollen sich für ihre Entwicklung ohne Geschlechterrollen frei entfalten dürfen.
Im nächsten Thema ging es um die gesellschaftlichen Folgen der Self ID und die Strafen, die das Gesetz für Frauen mit sich bringt, die sich dagegen wehren. Der Frauensport wird zunichte gemacht durch männliche Wettbewerber mit physischen Vorteilen.
Eine weitere Ansprache erläuterte wieso sich Lesben durch das geplante Gesetz unsichtbar und hintergangen fühlen. Nur Frauen können Lesben sein! Transidentäre Männer erklären sich zu Lesben und fordern Rechte ein, die sich Lesben erkämpft haben. Manche Lesben nehmen schwere Operationen auf sich um in die heteronormative Gesellschaft zu passen, was viele von ihnen bereuen werden.
Rona Duwe erzählt über ihren Anfang als genderkritische Feministin. Ihr ist wichtig immer den Mut zu behalten und sich an der Wahrheit zu orientieren. Nur Frauen können Kinder gebären und diese Fähigkeit ist der Grund, warum Männer uns als Feindbild sehen. Es liegt an uns trotz Widerstand die Ausbeute von Frauen zu beenden.
Von Ilse Jacobsen war eben falls eine fundierte, mit humorvollen und auch sarkastischen Sätzen gespickte Rede zu genießen, die die Transgenderbewegung einer fundierten Analyse unterzog und darlegte, wie vollkommen unlogisch und absurd das alles ist.
Ich berufe mich auf alle Frauen, die in der Vergangenheit für uns gekämpft haben!
Frau = erwachsene Person weiblichen Geschlechts. Wir fordern die Befreiung der Frauen. Frau ist kein Gefühl, frau ist kein Kostüm, frau ist ein politischer Begriff. Wenn wir den Begriff aufgeben, geben wir auch unsere Rechte auf. Wenn wir darauf bestehen, uns als frau zu bezeichnen, beschimpft man uns als Menschenfeinde . Männer versuchen uns nachzumachen indem sie unsere Werte enteignen. Wir lehnen Frau mit * ab.
Sehr bewegend und geradezu magisch war die immer lauter werdenden Rufe aller fast 50 Teilnehmerinnen:
Lasst Frauen sprechen
Lasst Frauen sprechen
Lasst Frauen sprechen
…
…
Wir haben die Schnauze voll!!
Herzlichen Dank an alle Teilnehmerinnen! Es war ein großartiges Event und wir werden bestimmt weitere Veranstaltungen durchführen, um diesem Irrsinn zu begegnen.
Bericht einer weiteren Teilnehmerin:
Beobachtungen zur Veranstaltung am 4.3.23
Wenn sich mehr als 50 Frauen an einem Samstag im März in München auf dem Odeonsplatz versammeln, dann haben sie was zu sagen. Unser Motto lautet: Lasst Frauen sprechen!
Und wir haben eine Menge zu sagen zum sogenannten Selbstbestimmungsgesetz, das, sollte es tatsächlich beschlossen werden , eine massive Einschränkung von Frauenrechten bedeuten würde.
Wir wussten, dass Transaktivisten unsere Kundgebung stören würden, aber womit wir nicht wirklich gerechnet haben, dass die Störung sehr massiv sein würde. Und dass die Polizei sich nicht ausreichend bemühen würde, unsere angemeldete Veranstaltung zu schützen.
So mussten wir uns wehren gegen respektlose, armselige Sprechchöre wie „Haltet die Fresse“. Und ohne, dass wir vorher etwas abgesprochen oder gar geübt hätten , klappte es vorzüglich: Unsere Sprechchöre „Lasst Frauen sprechen“ waren wirklich eindrucksvoll und viel lauter als die der Tras.
Ein massiver Nachteil war, dass wir keine Mikrophonanlage hatten und die vielen ausgezeichneten Reden durch das Megaphon nur unzureichend zu verstehen waren – und außerdem immer wieder von Sprechchören ( und Kirchenglocken) unterbrochen wurden. Danke an alle tapferen Rednerinnen!
Es gab wohl BesucherInnen/PassantInnen, die die Kundgebung schnell wieder verlassen haben, weil die Akustik schlecht war.
Das haben wir für das nächste Mal gelernt: wir brauchen eine gute Mikroanlage, damit unsere wichtige Message deutlich zu verstehen ist, die Passanten stehen bleiben und uns interessiert zuhören, denn wir haben so viel zu sagen! Wie wappnen wir uns gegen die Transaktivisten? Sie werden wieder kommen.
Aber es wird ein nächstes Mal geben und wir haben die Tools eine noch bessere Kundgebung daraus zu machen. Die Erfahrung wächst mit jedem Mal.
Auf zum Odeonsplatz!!
Irmgard Mannes, 7.3.23
Die Reden
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Rede Fem Protest gegen wish for a baby messe in köln am 18. oktober 2025
"Surrogacy" We're standing hereIn solidarityDressed in redBecause we don'tWe don't forgetWe won't,No, we won't letLet you forgetForget about these womenThat's what theyThat's what we are We're WOMENHUMANNot just uterusesOn two legsFor you to serveAnd give birthTo...
Rede Ina Wagner Protest gegen wish for a baby messe in köln am 18. oktober 2025
Hallo! Ich bin Ina Wagner von der Initiative „Lasst Frauen Sprechen!“ Wir stehen hier vor dieser Messe – „Wish for a Baby“ – und hören so viele glatte Versprechen! Wir hören von „Wünschen erfüllen“, von „Familien bauen“. Das ist nichts anderes als Schönrederei! Lassen...
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„Halt die Fresse!“ Diese Worte wurden anderen Frauen und mir entgegengebrüllt, als ich das erste Mal gegen Self-ID demonstrierte – also gegen das, was heute in Kraft tritt — das Selbstbestimmungsgesetz. „Halt die Fresse,“ riefen junge Männer in Kleidern von der...









